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Dorfkirche
Die Saalkirche in Herzsprung mit einem quadratisch verbretterten Turm trägt ein Satteldach. An der heute schlicht wirkenden Westseite mit Turm befand sich im 19. Jh. ein neogotischer Backstein-Pfeilergibel.
Als Zeitpunkt des Baus der Kirche wird das 16.Jh. angenommen. Die Dorfkirche wurde im Dreißigjährigen Krieg zerstört und erst 1695/96 mit großen Mühen der Dorfbewohner aufgebaut. Das gemischte Mauerwerk aus Feld- und Backsteinen, teilweise mit Putz, sowie die Stützpfeiler an der Ostwand weisen auf Probleme beim Bau hin.
1968 musste das Gotteshaus wegen des schlechten Bauzustandes geschlossen werden. Ab 1985 begann eine umfangreiche Rekonstruktion, die mit der Wiedereröffnung am 10.06.2001 endete. Am 13. Mai 2005 fand die Turmkrönung statt.
Im Innern der Kirche befindet sich ein schlichter hölzerner Altar im Renaissancestil (17. Jh.). Der Altar in weiß-gold zeigt drei Ölbilder als Primamalerei auf Leinwand - unten das Abendmahl, in der Mitte die Kreuzigung und oben die Himmelfahrt.
Auf der im Stil des Altars gehaltenen Kanzel befindet sich ein Ölbild der vier Evangelisten.
Zu den ältesten Gegenständen der Ausstattung gehören eine Taufschale (1695) und eine zinnerne Kirchenflasche (1694).
Gedenktafeln an der Nord- und Ostwand erinnern an die Gefallenen von 1813 und des 1. Weltkrieges.



Kriegerdenkmal
Im 1. Weltkrieg mussten auch Soldaten aus Herzsprung ihr Leben
lassen. Zur Erinnerung und zu ihrem Gedenken steht in der Dorfmitte
ein pyramidenförmiges Kriegerdenkmal aus behauenen Natursteinen. 


Ameisenbrunnen
Am 28.10.2000 wurde der Dorfbrunnen eingeweiht. Der Künstler Mecky Ferber entwarf nach der sinngemäßen Bedeutung des Ortsnamens Herzsprung den Brunnen als "Waldquelle". Beeindruckend für jeden kleinen und großen Besucher sind die Ameisen in unterschiedlichen Posen, die als Tiere des Waldes die Quelle aufsuchen. 
      

Töpferei
Conny Sperling, Lindenstraße 17, 16278 Angermünde OT Herzsprung



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Zierkeramik aus Steinzeug
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Parsteinsee
Im Biosphärenreservat Schorfheide - Chorin gibt es mehr als 220 Seen! Dieser
Reichtum ist Zeichen einer jungen Landschaft, die in der letzten Eiszeit vor "erst  "
15000 Jahren entstanden ist. Der Parsteinsee ist mit 1100 ha Wasserfläche der größte See im Biosphärenreservat. Er entstand als sogenannter Zungenbeckensee während der letzten Eiszeit. Im Mittelalter siedelten Mönche am Ufer, sie schufen
einen künstlichen Abfluss, den Nettelgraben. Zwischen 1960 und 1990 wurde der ursprüngliche Klarwassersee durch Nährstoffeintrag infolge intensiver Fischerei und der Landwirtschaft belastet. Inzwischen hat sich die Qualität des Sees wieder erheblich verbessert. Der große Flachwassersee mit einer weitgehend naturbelassenen Uferregion und dem breiten Schilfgürtel ist ein Vogelschutzgebiet, in dem
seltene und geschützte Arten vorkommen (See- und Fischadler, Rohrdommel, Kraniche u.a.).   
Von Herzsprung aus ist eine vielfältige Freizeitnutzung des Sees (Baden, Bootfahren ohne Motor etc.) mit einer gewissen Rücksichtnahme auf einige wenige sensible Schutzzonen möglich.